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Grüne Jugend warb für Wechsel zum Ökostrom

Mit einem Informationsstand in der Breiten Straße vor der Commerzbank warb die Grüne Jugend Lübeck (GJHL) am Donnerstag, den 13. Oktober, dafür, auf ökologischen Strom umzustellen.

"Besonders nach dem jetzt vereinbarten Atomausstieg ist es wichtig, mit einem Wechsel auf Ökostrom den Ausbau der erneuerbaren Energien nachhaltig zu fördern", meint Eyke Bittner, Energieexperte der GJHL. Angesichts der in den nächsten Jahren zu ersetzenden Kraftwerksleistungen muss jetzt verhindert werden, dass es zu einer Renaissance der Kohlekraft in Deutschland kommt. Die Grüne Jugend bot an, direkt am Informationsstand berechnen zu lassen, wie viel der Wechsel zum Ökostrom tatsächlich kostet. "Dies sind oft nur wenige Euro im Monat", weiß Matthias Ernst, Schatzmeister der GJHL.

Weitere Informationen zum Thema Ökostromwechsel gibt es hier: http://www.atomausstieg-selber-machen.de/


Merkel kommt nach Lübeck. Wir sagen: Abschalten!

Zum bevorstehenden Besuch von Angela Merkel in Lübeck erklärt das Lübecker Anti-Atom-Bündnis:
"Am 20. Oktober 2010 kommt Bundeskanzlerin Merkel zu einer CDU-Veranstaltung in die Musik- und Kongresshalle. Wir werden da sein, um ihr zu zeigen, was wir von ihrer Atompolitik halten. Wenn die Regierung glaubt, den Willen der Mehrheit der Bevölkerung in der Atomfrage einfach ignorieren zu können, dann müssen wir eben noch häufiger, noch zahlreicher und noch deutlicher protestieren!
Kommt alle am Mittwoch, 20.10.2010 um 17.30 zur MuK in die Willy-Brandt-Allee.
Bringt Transparente, Trillerpfeifen und Vuvuzelas mit – damit Angela Merkel uns nicht übersehen und überhören kann!"

Anti-Atom-Bündnis Lübeck: http://www.anti-atom-luebeck.de/


Kämpfe für Lübecks Uni - Fahre nach Kiel!

Lübeck kämpft für seine UniDie Universität zu Lübeck kämpft um ihr Überleben, nachdem die Landesregierung angekündigt hat, das Medizinstudium aus Lübeck abziehen und in Kiel konzentrieren zu wollen. Für die Lübecker Universität wäre dies der Todesstoß, da die sehr kleine Universität ihre anderen Studienfächer eng mit der Medizin verknüpft hat. Lübeck ist jedoch ein Zentrum für die Medizintechnikbranche, die darauf angewiesen ist, auf kurzem Wege ihre Entwicklungen mit den Leuten, die sie in der Praxis anwenden sollen, abzustimmen. Es ist für Lübeck somit nicht hinzunehmen auf die MedizinerInnenausbildung zu verzichten. Zumal die Lübecker Universität eine der besten MedizinerInnenausbildung in Deutschland bietet.

Die GRÜNE JUGEND kämpft mit den Studierenden und Beschäftigten der Universität und des UKSH für dessen Erhalt in Lübeck. Somit rufen auch wir zur zahlreichen Teilnahme an der Demonstration am 16. Juni ab 15 Uhr vom Kieler Hauptbahnhof auf. Kommt zahlreich und zeigt, dass Lübeck sich die Universität nicht einfach wegnehmen lässt! Alle Infos zu Sonderbussen und zur Sache findet ihr bei: Lübeck kämpft


Grüne Jugend: „Am Sonntag mit Nein stimmen!“

Die Grüne Jugend fordert alle wahlberechtigten LübeckerInnen auf, beim bevorstehenden Bürgerentscheid am Sonntag mit Nein abzustimmen. Gerade Billigairlines wie Ryanair tragen mit ihren Lockpreisen zu spontanen Gelegenheitsflügen ohne wirklichen Bedarf bei und erhöhen so das generelle Luftfahrtaufkommen. „Es kann doch nicht sein, dass die Hansestadt Lübeck Flüge in die ganze Welt finanziell fördert, während ein Flug nach Stansted kaum teurer ist als die Busfahrt nach Travemünde!“, so Matthias Ernst, Schatzmeister der Grünen Jugend Lübeck. Angesichts des sich abzeichnenden Klimawandels ist dieser Zustand geradezu absurd.

So manches Argument der Flughafen-Fans erweist sich bei näherem Hinsehen als nicht haltbar: Am Mittwoch erklärte etwa die Junge Union, Lübeck drohe ohne Flughafen ein Rückfall ins Mittelalter. Laura Skandy, Sprecherin der Grünen Jugend Lübeck, entgegnet: „Die soziale Kälte, die Lübeck droht, falls weiter Geld für den Flughafen zum Fenster hinausgeworfen wird, entspricht eher den Lebensumständen im mittelalterlichen Lübeck. Die Junge Union verkennt, dass Busse, Autos, Züge, Fähren und auch Fahrräder im Mittelalter nicht zum Lübecker Stadtbild gehörten. Gerade diese Verkehrsträger sind es, die den überwältigenden Anteil der Touristen nach Lübeck befördern.“

Informationen zum bevorstehenden BürgerInnenentscheid über den Flughafen Lübeck gibt es auf folgenden Seiten:

Zum Bündnis 'NEIN zum Flughafenausbau'
Informationen der Grünen rund um den Flughafen


Grüne Jugend zeigte: The Age of Stupid

Die Grüne Jugend zeigte am 3. Dezember im Kommunalen Kino Lübeck (Mengstr. 35) den britischen Film „The Age of Stupid“. Anlass war die UN-Klimakonferenz in Kopenhagen. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg.

Aus dem Jahr 2055 wird auf die Geschehnisse in unserer Zeit zurück geblickt, die den Klimawandel noch hätten begrenzen können. Ja, wenn man nur gewollt hätte!

Der Film erzählt die Geschichten von einem Helfer nach Hurrikan Katrina, einem indischen Geschäftsmann, der eine Billigfluglinie aufbaut, einer irakischen Familie, die wegen des Krieges nach Jordanien geflohen ist, einer englischen Familie, die einen schmelzenden Gletscher in Frankreich besucht und deren Vater Windräder auf seinem Land aufstellen möchte, sowie die Geschichte einer nigerianischen Frau, die Ärztin werden möchte.


Grüne Jugend in Berlin gegen Atomkraft

Am 5. September hat die Grüne Jugend an der Anti-AKW-Demo in Berlin teilgenommen.

Die Stimmung auf der Demo war gut, und so hatte nicht nur Flat Eric, sondern auch wir jede Menge Spaß.

Insgesamt haben sich über 50.000 Menschen an der Demonstration beteiligt. Sie kamen aus den verschiedensten Bereichen unserer Gesellschaft, aber es waren auch auffällig viele Grüne unter den Demonstranten.


Krümmel-Monster in der Lübecker Altstadt

Mit einer nicht ganz ernst gemeinten Aktion hat die Grüne Jugend Lübeck am Samstag, den 11. Juli, in der Innenstadt für Aufsehen gesorgt. So zog ein Vattenfall-Manager mit einem Krümmelmonster-Maskottchen durch die Innenstadt und fragte Passanten, ob sie bereit wären, einem kleinen Reaktor in ihrem Garten Obdach zu bieten.

Die Lübecker Bevölkerung reagierte mit deutlicher Ablehnung, mehr Zuspruch erhielt jedoch der zeitgleich mit der Aktion verteilte Flyer zum Ökostromwechsel. „Wer so einen Pannenreaktor wie in Krümmel nicht vor seiner eigenen Tür haben möchte, sollte auch privat den Atomausstieg vollziehen und zum Ökostrom wechseln!“, kommentiert Piet Karwath, Sprecher der Grünen Jugend Lübeck, die Aktion. Generell gelte jedoch, dass es jetzt in der Verantwortung der Politik liege, die Grundlagen dafür zu schaffen, dass Pannenreaktoren wie in Krümmel endgültig stillgelegt werden.


Grüne Jugend zeigte: WE FEED THE WORLD

Die Grüne Jugend zeigte am 19. November im Kommunalen Kino Lübeck (Mengstr. 35) den Film „WE FEED THE WORLD – ESSEN GLOBAL“ von Erwin Wagenhofer. Eintritt war kostenlos. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg und eine Wiederholung mit einem anderen Film wird in Erwägung gezogen.

Der Film zeigt eindrucksvoll die Paradoxien unserer Lebensmittelversorgung, in der z.B. Tag für Tag in Wien genau so viel Brot vernichtet wie in Graz verbraucht wird. Jede Europäerin und jeder Europäer isst jährlich zehn Kilogramm künstlich bewässertes Treibhausgemüse aus Südspanien, wo deswegen die Wasserreserven knapp werden.

WE FEED THE WORLD – ESSEN GLOBAL ist ein Film über Ernährung und Globalisierung, Fischer und Bauern, Fernfahrer und Konzernlenker, Warenströme und Geldflüsse – ein Film über den Mangel im Überfluss. Er gibt in eindrucksvollen Bildern Einblick in die Produktion unserer Lebensmittel sowie erste Antworten auf die Frage, was der Hunger auf der Welt mit uns zu tun hat. Zu Wort kommen neben Fischern, Bauern und Fernfahrern auch Jean Ziegler und der Produktionsleiter von Pioneer Rumänien sowie Peter Brabeck, Konzernchef von Nestle International, dem größten Nahrungsmittelkonzern der Welt.


Grüne Jugend veranstaltete ein Jugendforum "Autofreie Innenstadt"

Am 25. Oktober 2007 hat die GRÜNE JUGEND Hansestadt Lübeck ein Jugendforum Autofreie Innenstadt veranstaltet. Zusammen mit BürgerInnen dieser Stadt haben wir uns den Problemen und Chancen einer Autofreien Innenstadt in Lübeck gestellt. Die Arbeitsergebnisse haben Einzug ins Kommunalwahlprogramm der Grünen erhalten.

Veranstaltungsankündigung:

Wer in Deutschland das Auto aus der Stadt aussperren möchte, muss sich einiges anhören. Wie bekommt die Oma ihre Einkäufe nach Hause? Wie wird die schwangere Frau möglichst schnell ins Krankenhaus gefahren? Wie komme ich nachts wenn kein Bus mehr fährt noch irgendwo hin? Das alles sind Fragen, auf die man Antworten geben können muss, wenn man mit seinem Anliegen ernst genommen werden möchte.

Deswegen wollen wir in einem Workshop mit jungen Lübeckerinnen und Lübeckern ein ausführliches Konzept für eine Autofreie Innenstadt entwickeln.

Wie soll die überhaupt aussehen? Welche Ausnahmen sollten gelten? Wie kommen die Leute trotzdem noch bequem zum Einkaufen und ihre Einkäufe nach Hause? Nur einige der Fragen, mit denen wir uns auseinandersetzen. Wir hoffen auf viele innovative Ideen für eine neue Vision einer Autofreien Altstadt in Lübeck. Eingeladen ist jedeR, der/die sich jung genug fühlt und Spaß daran hat, neue Wege zu denken.

Jugendforum Autofreie Innenstadt

Am 25. Oktober um 17 Uhr im Haus Akzent (Hüxstr. 83-85 / Zugang über das Tor von Haus.Nr. 79)


Herrentunnel bleibt Radfahrer-Katastrophe

Die Grüne Jugend veröffentlichte eine Pressemitteilung zu der Ankündigung, den Busshuttle, der Radfahrer und Fußgänger durch den privaten Herrentunnel transportiert, wieder einzuschränken.

Für uns ist es nicht hinnehmbar, das Fahrradfahrer die Leidtragenden sein sollen, wenn nicht ausreichend Autofahrer den Tunnel nutzen.


Aktionstag zum 20. Jahrestag Tschernobyls

Am 26. April hat die Grüne Jugend gemeinsam mit den Grünen an die Folgen der Tschernobyl-Katastrophe erinnert.

Auch zwanzig Jahre nach der Katastrophe sind wir nicht wesentlich weiter gekommen, uns endgültig von der Atomkraft zu verabschieden. Der Ausstieg ist beschlossen, jedoch lässt die Union keinen Zweifel daran, dass sie dies nicht so lassen möchte. Die Grüne Jugend sagt 'Hände weg' vom Atomausstieg.

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Kein Naziaufmarsch in Lübeck

Es war kein Aprilscherz, als am ersten April 2006 die NPD zu ihrem Aufmarsch in Lübeck antrat.

Bis zu 3000 Leute haben sich den Nazis an der Puppenbrücke in den Weg gestellt. Gemeinsam war man sich einig: "Nazis haben in der Innenstadt nichts zu suchen". Die Polizei versuchte, die Nazis über einen Umweg in die Stadt zu lotsen, doch auch hier wurde der Weg blockiert. Wir überlassen in Lübeck den Nazis nicht die Straße. Deswegen helft auch 2007, die Nazis aufzuhalten! Die NPD hat ihren Aufmarsch für den 30. März angekündigt. Weiter Inoformationen folgen.